Die ASTAG hält am Ausstieg aus dem Palettentausch grundsätzlich fest. Da am Markt für gewisse Bereiche aber Probleme enstehen, wurde zusammen mit dem Fachverband GS1 nach Lösungen gesucht.
Alternative Nr. 1 zum Ausstieg: Dienstleistungsgebühr
Der Zug-um-Zug-Tausch soll als verrechenbare Dienstleistung möglich bleiben. Paletten können wie bisher, gemäss den EPAL-Kriterien getauscht oder mittels Gutschrift und Palettenkonten geführt werden, jedoch nur sofern vom Versender eine Dienstleistungsgebühr bezahlt wird.
Die Gebühr beträgt:
- 2% für tauschfähige Paletten gemäss EPAL-Kriterien
- 4% für Rahmen und Deckel
- 4% für Paletten im grenzüberschreitenden Verkehr
- 4% wenn helle EPAL-Paletten verlangt werden.
Alternative Nr. 2 zum Ausstieg: Fixer Kostensatz
Anstelle einer Dienstleistungsgebühr kann in Einzelabsprache ein fixer Kostensatz pro Ladehilfsmittel-Typ unter den Partnern vereinbart werden. (Beispiel: Pro Umlauf = Paletten CHF 1.-- / helle Paletten CHF 2.-- / Rahmen, Deckel CHF 2.-- / genzüberschreitender Verkehr CHF 2.--).
Die Alternativen werden auch im 2010 weitergeführt. Sollten diese aber am Markt nicht akzeptiert werden, entfallen sie und somit auch jeglicher Zug-um-Zug-Tausch!
Weitere Informationen:
Ruedi Matti, Bereichsleiter
+41 31 370 85 61
r.matti@astag.ch |